Das Wichtigste in Kürze Google Ads erreicht Menschen, die schon aktiv suchen. Meta Ads auf Facebook und Instagram erreicht Menschen, bevor sie suchen. Keiner der beiden Kanäle ist grundsätzlich besser. Google passt, wenn in deiner Region genug gesucht wird und du schnell Anfragen mit hoher Kaufabsicht willst. Meta passt, wenn du Nachfrage wecken, regional viele Menschen erreichen und mit Bildern überzeugen willst. Unten findest du den Vergleich nach acht Kriterien und eine Empfehlung je Ziel und Autohaus-Typ.
Transparenz vorab: AUTO LEADS arbeitet für Ankauf-Kampagnen vor allem mit Meta Ads. Wir beschreiben trotzdem beide Kanäle so neutral wie möglich und sagen klar, wann Google die bessere Wahl ist.
So funktionieren die beiden Kanäle
Google Ads (Suche): Jemand tippt „Auto verkaufen Kassel“, deine Anzeige erscheint über den Ergebnissen. Du zahlst meist pro Klick. Mehr in Google Ads für Autohäuser.
Meta Ads: Jemand scrollt durch Facebook oder Instagram und sieht deine Anzeige, weil er in deiner Region wohnt und zur Zielgruppe passt. Du zahlst meist pro Einblendung. Mehr in Meta Ads für Autohäuser.
Der Vergleich nach acht Kriterien
- Kaufabsicht: Google hoch (aktive Suche). Meta niedriger, dafür früher im Entscheidungsprozess.
- Reichweite: Google begrenzt auf die, die suchen. Meta erreicht in der Region deutlich mehr Menschen.
- Wettbewerb: Bei Google bieten bei „Auto verkaufen“ auch große Ankaufportale mit, das treibt die Klickpreise. Bei Meta konkurrierst du um Aufmerksamkeit, nicht um denselben Suchbegriff.
- Kreativer Aufwand: Google braucht vor allem gute Texte und eine passende Landingpage. Meta braucht echte Bilder oder Videos, die im Feed auffallen.
- Qualität der Kontakte: Google-Anfragen sind oft konkreter. Meta-Anfragen sind zahlreicher, aber gemischter. Ein schneller Rückruf ist bei Meta noch wichtiger.
- Lokale Ausrichtung: Beide gut. Meta erlaubt sehr genaue Umkreise, Google zeigt zusätzlich deinen Standort aus dem Unternehmensprofil.
- Einarbeitung: Google Ads ist technisch anspruchsvoller (Keywords, Ausschlüsse, Gebote). Meta ist schneller gestartet, aber schwerer gut zu machen.
Welcher Kanal für welches Ziel?
Fahrzeuge von privat ankaufen
Google, wenn in deiner Region regelmäßig nach „Auto verkaufen [Ort]“ gesucht wird und du die Klickpreise gegen Ankaufportale tragen kannst. Meta, wenn du Verkäufer erreichen willst, bevor sie bei einem Portal landen. In vielen Regionen erreicht Meta hier mehr Menschen zu planbareren Kosten, die Kontakte brauchen aber eine gute Gesprächsführung.
Fahrzeuge verkaufen
Google für Suchen nach Marke, Modell und Ort. Meta, um Bestand, Aktionen und Vertrauen sichtbar zu machen. Die meisten Käufer suchen zusätzlich auf den Fahrzeugbörsen.
Werkstatt und Service
Google ist meist erste Wahl: „Werkstatt in der Nähe“ ist eine klassische Suche.
Mitarbeiter finden
Meta, weil gute Fachkräfte selten aktiv suchen, siehe Social Recruiting.
Welcher Kanal für welches Autohaus?
- Kleines Autohaus, kleines Budget, wenig Zeit: ein Kanal, nicht beide. Zuerst das kostenlose Google-Unternehmensprofil, dann der Kanal, der zu deinem wichtigsten Ziel passt.
- Autohaus in ländlicher Region: Oft wird zu wenig gesucht, um mit Google viel zu erreichen. Meta ist hier häufig stärker.
- Autohaus in einer Großstadt: Viel Suchvolumen, aber starker Wettbewerb bei Google. Beide Kanäle testen, nach Ankäufen bzw. Verkäufen auswerten.
- Mittlerer oder großer Betrieb: beide Kanäle mit klar getrennten Zielen und Budgets.
So triffst du die Entscheidung
- Ein Ziel festlegen (z. B. Ankauf).
- Im Google Keyword-Planer prüfen, wie oft in deiner Region gesucht wird.
- Einen Kanal sechs bis acht Wochen mit festem Budget testen.
- Nach Ankäufen bzw. Verkäufen auswerten, nicht nach Klicks.
- Erst dann den zweiten Kanal dazunehmen.
Häufige Fragen
Kann ich beides selbst machen?
Ja, wenn du Zeit zum Lernen hast. Was du realistisch selbst machen kannst und wann sich Hilfe lohnt, liest du in Agentur oder selbst machen?
Worauf muss ich vor dem Start achten?
Siehe Checkliste Werbeanzeigen.