Das Wichtigste in Kürze mobile.de und AutoScout24 sind die beiden großen Fahrzeugbörsen in Deutschland. mobile.de gilt hierzulande als Marktführer nach Reichweite, AutoScout24 ist zusätzlich in mehreren europäischen Ländern stark. Welche für dich besser ist, hängt weniger am Portal als an deinem Bestand, deiner Region und deinen Käufern. Viele Händler nutzen beide. Unten findest du den Vergleich, eine Empfehlung je Autohaus-Typ und einen Testplan, mit dem du es für dich herausfindest. Preise und Pakete ändern sich regelmäßig und werden individuell angeboten: bitte direkt anfragen. Wir haben mit keinem der Portale eine Geschäftsbeziehung.
Die Portale kurz vorgestellt
mobile.de: gehört zur Adevinta-Gruppe, in Deutschland sehr bekannt, großer Bestand und hohe Nutzerzahlen. Bietet Händlern Pakete, Platzierungen, Preisbewertung und Auswertungen.
AutoScout24: europaweit aufgestellt, in Deutschland die Nummer zwei nach Bekanntheit, in Ländern wie Italien, Belgien oder den Niederlanden stark. Bietet ebenfalls Händlerpakete, Preisbewertung und Zusatzprodukte.
Der Vergleich nach Kriterien
- Reichweite in Deutschland: mobile.de liegt nach gängigen Branchenangaben vorn. AutoScout24 erreicht trotzdem viele Käufer, die mobile.de nicht nutzen.
- Internationale Käufer: Vorteil AutoScout24, relevant für Export und grenznahe Händler.
- Zielgruppe: Beide sprechen alle Preisklassen an. Unterschiede zeigen sich regional und nach Fahrzeugsegment. Das lässt sich nur mit eigenen Zahlen klären.
- Händlerwerkzeuge: Beide bieten Preisbewertung, Statistiken und Platzierungsprodukte. Prüfe, welche Oberfläche dein Team im Alltag schneller nutzt.
- Kosten: Pakete richten sich meist nach Anzahl der Fahrzeuge plus optionaler Zusatzprodukte. Lass dir beide Angebote schriftlich geben und vergleiche die Kosten pro Fahrzeug und pro Anfrage.
- Schnittstelle: Beide lassen sich über gängige Händler- und Börsensoftware gleichzeitig befüllen. Ohne Schnittstelle doppelt einstellen kostet viel Zeit.
- Vertragsbindung: Laufzeit und Kündigungsfrist genau lesen.
Welche Börse für welches Autohaus?
- Gründer oder sehr kleiner Bestand: mit einer Börse starten, in Deutschland meist mobile.de wegen der Reichweite. Erst nach drei Monaten mit eigenen Zahlen über die zweite entscheiden.
- Freier Händler mit 20 bis 100 Fahrzeugen: beide parallel über eine Schnittstelle. Die Zusatzkosten sind oft kleiner als die zusätzlichen Anfragen wert sind, aber das zeigt erst der Test.
- Export- oder grenznahe Händler: AutoScout24 ist Pflicht, mobile.de für den deutschen Markt ergänzend.
- Markenhändler: beide plus Herstellerbörse, Budget für Platzierungen gezielt auf Langsteher.
- Spezialisten (Oldtimer, Sportwagen, Nutzfahrzeuge): zusätzlich Spezialportale prüfen, dort sitzen oft die kaufkräftigsten Käufer.
Testplan: So findest du es für dich heraus
- Drei Monate beide Portale mit identischem Bestand nutzen.
- Pro Portal notieren: Anfragen, Probefahrten, Verkäufe.
- Kosten pro Verkauf berechnen, nicht pro Anfrage.
- Platzierungsprodukte nur bei einzelnen Fahrzeugen testen und Wirkung auf die Standzeit prüfen.
- Danach entscheiden: beide behalten, eine reduzieren oder Paket anpassen.
Ehrliche Einordnung
Börsen sind für den Verkauf unverzichtbar, aber sie machen dich vergleichbar. Dein Inserat steht neben dutzenden ähnlichen. Den Unterschied machen Fotos, Beschreibung, Preis und schnelle Antworten, siehe Fahrzeugfotos, die verkaufen und Online-Anfragen beantworten. Für den Einkauf sind Börsen dagegen ein Wettbewerbsumfeld, siehe Einkaufsquellen im Vergleich.